Neue Energie
Neben der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Bewältigung der Klimakrise von gleichrangiger Bedeutung. Ich bin deshalb dafür, dass wir auf Nachhaltigkeit umstellen und damit neue Wachstumsfelder und Beschäftigung schaffen. Mit der ökologischen Industriepolitik können wir bis 2030 bis zu 800.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Das heißt für mich konkret:
- Wir brauchen eine Umstellung auf klimafreundliche Energiegewinnung. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass wir es schaffen, dass bis 2020 mindestens 35 % der Stromgewinnung aus regenerativen Quellen erfolgt und bis 2030 sogar mindestens 50 %. Der konsequente Vorrang für die Einspeisung von Strom aus Sonne, Wind und Wasser muss erhalten bleiben.
- Der Ausstoß des Klimagases CO2 muss drastisch verringert werden. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass wir die übrige Stromerzeugung so effizient wie möglich gestalten und modernste und effizienteste Kraftwerksanlagen in Deutschland installieren. Mit dem Emissionshandel wird gewährleistet, dass ältere und nicht so effiziente Anlagen nach und nach abgeschaltet werden.
- Mobilität der Menschen ist auch zukünftig wichtig. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die Mobilität zukünftig umweltfreundlicher und bezahlbar gestaltet wird. Dazu setze ich auf eine starke Bahn im Besitz der öffentlichen Hand, auf das Rad als Verkehrsmittel und darauf, dass das Auto der Zukunft ohne Öl fährt und in Deutschland entwickelt und gebaut wird.
- Für den Müll aus Atomkraftwerken gibt es immer noch keine Lösung. Deshalb setze ich mich weiterhin dafür ein, dass es bei dem vereinbarten Ausstieg aus der Atomenergie bleibt. Überdies bleibe ich dabei, dass wir aus wirtschafts- und energiepolitischen Gründen auch über 2018 hinaus einen Sockelbergbau in Deutschland erhalten. Für unsere Region würde das zudem die Option auf die Erschließung des Donar-Feldes und damit zukunftssichere Arbeitsplätze in vierstelliger Zahl ermöglichen.






