Bergkamen, Kamen, Bönen
Bergkamen – Die junge Stadt
Bergkamen ist nur vier Jahre älter als ich und wurde als Stadt erst im Jahr 1966 gegründet. Bergkamen ist von allen Städten des Wahlkreises auch heute noch am engsten mit dem Bergbau verbunden. Einst war es die größte Bergbaustadt Europas. Heute leben hier gut 51.500 Menschen. Als Bürgermeister wurde Roland Schäfer (SPD) mit 65,3 % bestätigt. Bergkamen weist eine Fülle von Sport- und Freizeitangeboten auf. Ich selbst habe einige Jahre in Bergkamen beim SuS Oberaden Badminton gespielt. Mein Erfolg war bescheiden, aber ich hatte mit meinen Vereinskameraden viel Spaß!
Mein Tipp für einen Besuch in Bergkamen:
Besuchen Sie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten am Datteln-Hamm-Kanal. Auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Haus Aden wird in einigen Jahren hoffentlich die neue Wasserstadt Aden. Von dort können Sie bequem am Kanal entlang nach Rünthe zum Westfälischen Sportbootzentrum in der Marina Rünthe radeln. Wer mag kann auch noch einen Abstecher zum Naturschutzgebiet Beversee machen, wo es einen urwüchsigen Wald zu entdecken gibt.
Bönen – Gemeinde mit Perspektive
Auch Bönen ist eine traditionelle Bergbaustadt, die den Strukturwandel zum Industrie- und Gewerbestandort gut bewältigt hat und mittlerweile ein wichtiger Standort für Arbeitsplätze für die gesamte Region ist. Bönen ist übersichtlich und hat eine Vielzahl von Freizeitangeboten. Besonders eindrücklich ist das vielfältige Vereinsleben. In Bönen leben etwa 18.500 Menschen. Bürgermeister bleibt Rainer Eßkuchen (SPD), der mit 68,2 % bestätigt wurde. Ich selbst habe meine ersten Schritte in der SPD gelegentlich zusammen mit der Juso-Schülergruppe in Bönen gemacht. Deshalb ist mir auch noch besonders der Juso-Keller in Erinnerung, der zu meiner Zeit allerdings im Dachgeschoss eines Hauses untergebracht war.
Mein Tipp für einen Besuch in Bönen:
Mit dem vom Förderverein und Bürgerstiftung getragenen Zechenturm entsteht in Bönen derzeit ein neues kulturelles und Veranstaltungszentrum, das für die gesamte Region Bedeutung erlangen wird. Wer es lieber etwas ruhiger mag, der kommt auch in Bönen auf seine Kosten. Radeln Sie doch mal in das ehemalige Golddorf Flierich. Rund um die Kirche sehen Sie einen der schönsten Ortskerne im Kreis Unna.
Kamen – Stadt mit Urbanität und mein Zuhause
Wenn man nach Kamen kommt, kann man an vielen Stellen die reiche Geschichte dieser Stadt betrachten. Sowohl aus der Zeit als Hansestadt und Ackerbürgerstädtchen als auch aus der Bergbaugeschichte gibt es zahlreiche Erinnerungen. Rund um den Marktplatz ist Leben in der Stadt – und zwar fast rund um die Uhr. Daneben ergänzen vielfältige Freizeit- und Kulturangebote die hohe Lebensqualität in Kamen. In Kamen leben etwa 45.000 Menschen. Bürgermeister Hermann Hupe (SPD) wurde mit dem Rekordergebnis von 68,8 % wiedergewählt. Ich selbst bin in Kamen geboren worden und lebe bis heute hier.
Mein Tipp für einen Besuch in Kamen:
Als Mitglied des Fördervereins Monopol 2000 hoffe ich natürlich, dass wir auch in Kamen irgendwann einen Treffpunkt haben, wie es der Zechenturm in Bönen ist. Sie sollten auf keinen Fall verpassen, wenn die Fußball-Nationalmannschaft vor einer WM im Sportcentrum Kaiserau in Methler zu Gast ist. Denn immer wenn das der Fall war, ist Deutschland Weltmeister geworden. Wenn Sie die Gelegenheit haben, dann sollten Sie die renaturierte Seseke hier nicht auslassen. Die Fundstücke aus der ehemaligen Germanensiedlung im Körnewinkel können Sie übrigens im sehenswerten Haus der Stadtgeschichte betrachten.






