Oliver Kaczmarek begrüßt Blaulicht-Organisationen aus dem Wahlkreis in Berlin
Berlin / Kreis Unna. In der letzten Sitzungswoche vor der parlamentarischen Sommerpause hat der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis zu einer Informationsfahrt des Bundespresseamtes nach Berlin eingeladen. Im Mittelpunkt der Anfang Juli stattgefundenen Besucherfahrt standen insbesondere Engagierte aus Blaulicht-Organisationen und der Notfallseelsorge.
Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr Holzwickede, der Feuerwehr Kreis Unna, des THW Unna/Schwerte, des DRK Holzwickede sowie Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger. Ergänzt wurde die Gruppe durch Mitglieder des Geschichtskreises Haus Aden sowie eine Teilnehmerin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms mit ihrer Familie.
„Die Menschen, die sich in Feuerwehr, THW, DRK und Notfallseelsorge engagieren, übernehmen jeden Tag Verantwortung für andere“, betont Oliver Kaczmarek. „Ihr Einsatz ist unverzichtbar für Sicherheit, Zusammenhalt und ein funktionierendes Gemeinwesen. Es war mir deshalb besonders wichtig, ihnen mit der Einladung nach Berlin Anerkennung zu zeigen und mit ihnen über ihre Erfahrungen und Anliegen ins Gespräch zu kommen.“
Das Programm der Informationsfahrt bot den Gästen Einblicke in die Arbeit des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung. Neben politischen Gesprächen und Besuchen in der Hauptstadt blieb auch Zeit für den persönlichen Austausch innerhalb der Gruppe.
„Der direkte Kontakt zu den Menschen aus meinem Wahlkreis ist für meine Arbeit in Berlin entscheidend“, so Kaczmarek. „Gerade die Erfahrungen derjenigen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für andere einsetzen, nehme ich gerne mit in meine politische Arbeit.“

Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie

Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie

Mirko Raatz


Im Anschluss an den Schlossbesuch wanderte die Gruppe weiter zum Blauen Klassenzimmer an Seseke und Mühlbach, wo die großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Kescher, Fangschale und Becherlupe auf die Suche nach Wasserlebewesen gingen, Wasserproben nahmen oder mit nackten Füßen durchs Wasser wateten. Zuvor hatte Anja Sklorz von den FairFriends erläutert, dass die Seseke und ihre Nebengewässer jahrzehntelang offene, betonverschalte Abwasserläufe waren, ehe der Lippeverband in den 1980er Jahren begann, unterirdische Abwasserkanäle zu verlegen und die Seseke und ihre Nebenflüsse zu renaturieren. Die vielen Wasserfunde der TeilnehmerInnen waren schließlich Beleg dafür, dass sich die ehemalige „Köttelbecke“ seither zu einem gesunden Fluss gewandelt hat.