Presse und Co. – Seite 64 von 76 – Oliver Kaczmarek, Md

Oliver Kaczmarek diskutiert mit lokalen Akteuren über das Potential des Pedelecs für den Kreis Unna

„Elektromobilität bedeutet, dass man nicht nur über Elektroautos spricht, sondern auch Elektrofahrräder und ihre Potenziale für Mobilität in der Stadt in den Blick nimmt.“, leitete der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek das Fachgespräch zum Thema Pedelecs am vergangenen Mittwoch in den Räumen der Gemeinschaftsstadtwerke ein. Diese Aussage unterstrichen Vertreter des ADFC, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Die Anzahl der Elektroautos auf deutschen Straßen sei immer noch minimal, wohingegen über eine halbe Million Elektrofahrräder durch die Republik führen.

Ferdinand Wilkes und Stefan Hübner, Vertreter des Fahrradeinzelhandels aus Kamen und Bergkamen, unterstrichen den Trend zum Elektrofahrrad: so waren von den deutschlandweit 4,2 Mio. verkauften Rädern im letzten Jahr immerhin 250.000 Pedelecs. Dieses Jahr werden vermutlich sogar 400.000 elektrische Drahtesel verkauft, wodurch Wachstumsraten bei manchem Hersteller von 100% keine Seltenheit sind.

Jochen Baudrexel, der Geschäftsführer der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen  hielt fest, dass es aus Versorgersicht keine Probleme gäbe, den Strombedarf für die Elektrofahrräder zu decken. Sie stünden aber für ein enormes touristisches Potenzial in der Region und seien von enormer Bedeutung für die Entwicklung dieses Sektors.  Der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kamen, Matthias Breuer, beleuchtete in dem Gespräch unter anderem die Herausforderungen für die Verkehrsinfrastruktur. So gehe es um breitere Kurvenradien auf Radwegen oder die Beseitigung zusätzlicher Barrieren für die Fahrräder, die mit einer deutlich höheren Durchschnittsgeschwindigkeit unterwegs seien.

Oliver Kaczmarek, selbst Besitzer eines Pedelecs, unterstrich auch noch einmal den Grundsatz, dass Elektromobilität generell nur Sinn mache, wenn auch die Energiequelle stimmt – erneuerbare Energien spielen dabei eine entscheidende Rolle. Einig war sich die Runde darin, dass das Pedelec ein großes Potential für den Kreis Unna beinhaltet, vor allem aus touristischer Sicht. Die Beteiligten werden sich weiter über das Thema austauschen und Oliver Kaczmarek wird die gewonnen Erkenntnisse für die aktuelle Debatte zum Thema Elektromobilität im Deutschen Bundestag verwenden.

Oliver Kaczmarek und die Teilnehmer des Fachgesprächs mit Pedelecs

 

Das Gespräch fand im Rahmen der Innovationstour von Oliver Kaczmarek statt. Unter dem Motto: „Lust auf was Neues! Innovation durch Bildung“ standen in der Woche vom 11. Juli Betriebsbesuche, Gespräche in Bildungseinrichtungen, Treffen mit Fachleuten und eine Veranstaltung mit der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze auf dem Programm. Nähere Informationen und Berichte zu den einzelnen Terminen erhalten Sie auf www.oliver-kaczmarek.de

 

Kahlschlag der Bundesregierung bei der Arbeitsmarktpolitik

19.000 Arbeitslose sind im Kreis Unna betroffen.

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, in dem die finanziellen Mittel für die Bundesagentur für Arbeit in den kommenden Jahre stark zurückgefahren werden sollen. Bereits 2011 würden zwei Milliarden Euro weniger für eine aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung stehen, ab 2014 wären  es sogar acht Milliarden. Die Folgen wären auch für den Kreis Unna katastrophal. 19.000 Menschen, die Arbeitslosengeld I und Arbeitslogengeld II beziehen, wären betroffen.

„Wir müssten die aktuell besseren Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt nutzen, um die zu erreichen, die am Rand stehen“, betont dagegen der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. Insbesondere dem Problem der hohen Langzeitarbeitslosigkeit könne sonst nicht mehr effektiv entgegengewirkt werden. Mehr als eine Million Menschen befinden sich seit mehr als zwei Jahren im Leistungsbezug.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat die Bundesregierung in dieser Sitzungswoche im Deutschen Bundestag in einem Antrag aufgefordert, erfolgreiche Arbeitsmarktinstrumente wie den Gründungszuschuss und Ausbildungsbonus als gesetzlich gesicherte Pflichtleistungen zu erhalten. Außerdem müsse der besondere Förderbedarf von Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund, Älteren, Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und solchen, die gesundheitlich angeschlagen sind, berücksichtigt werden. „Um Perspektiven für Langzeitarbeitslose ohne Chance auf Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen, muss die öffentlich geförderte Beschäftigung gestärkt und nicht geschwächt werden“, so Kaczmarek weiter.

Auf die Auswirkungen der Politik der Bundesregierung für den Kreis Unna machte Oliver Kaczmarek bereits letzten Monat in einem Pressegespräch gemeinsam mit den arbeitsmarktpolitischen Akteuren und dem Landrat Michael Makiolla aufmerksam. „Die Bundesregierung kann ihren Haushalt nicht auf Kosten der Kommunen entlasten.“, betonte der Bundestagsabgeordnete. „Wir müssen jedem Menschen die Chance auf Teilhabe durch Arbeit gewähren. Dafür brauchen wir eine handlungsfähige aktive Arbeitsmarktpolitik.“, so Oliver Kaczmarek.

„Lust auf was Neues?“ Diskussion mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek diskutieren mit Akteuren im Kreis Unna über Innovation durch Bildung

Allgemeine wie berufliche Bildung und Kreativität gelten als wesentliche Instrumente für Innovation, Wachstum und nachhaltige Entwicklung. Für Deutschland, NRW und speziell den Kreis Unna ergeben sich daraus große Chancen. Ausgehend von diesem Leitgedanken diskutieren am Donnerstag, 14. Juli (Beginn 12:30 Uhr) im Technopark Kamen (Lünener Str. 212) die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen über Maßnahmen und Anforderungen, die diese Instrumente befördern.

Welche Maßnahmen sind sowohl auf Bundes-/Länderebene als auch auf Kreis- und kommunaler Ebene erforderlich? Wie kann daraus wirtschaftlicher Erfolg entstehen? Wie kann die Anbindung an Forschung und Wissenschaft gelingen? So lauten nur drei der vielfältigen Fragestellungen, die sich an die geladenen Fachleute und an das interessierte Publikum der Veranstaltung richten, zu der der Abgeordnete und Vorsitzende der Kreis-SPD interessierte Bürgerinnen und Bürger besonders herzlich einlädt.

Nach einem Input der Wissenschaftsministerin stehen unter dem Titel „Innovation im Kreis Unna“ Kurzpräsentationen der Kalka Bildungsgesellschaft, der Paul Vahle GmbH, dem Kompetenzzentrum für biologische Sicherheit „Bio-Security“ und der Wirtschafts-förderungsgesellschaft des Kreises Unna auf dem Programm. „Ich freue mich besonders über die Teilnahme von Svenja Schulze, die die Möglichkeit erhalten soll, zu erfahren, welche innovativen und kreativen Projekte bereits im Kreis Unna stattfinden“, so Oliver Kaczmarek.

Die anschließende Diskussion moderiert Bürgermeister Hermann Hupe. Im Podium: Ministerin Svenja Schulze, Pascal Lampe, Geschäftsführer des Netzwerks Industrie RuhrOst e.V. (NERO) und Oliver Kaczmarek.

Nachfragen und Anmeldungen zu diesem Meinungsaustausch sind an das Bürgerbüro
Oliver Kazcmarek, MdB zu richten an: Fon 02303 25314-30, Fax 02303 237218 oder E-Mail: oliver.kaczmarek@wk.bundestag.de

50 amerikanische High-School Absolventen besuchten Oliver Kaczmarek im Bundestag

50 Schülerinnen und Schüler aus den USA, unter anderem von der Lawrence High-School in Kansas, besuchten am 1. Juli 2011 auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek das deutsche Parlament. In einem Gespräch mit dem Abgeordneten konnten sie viel über die Abläufe im Bundestag erfahren.

Unter den Besuchern war auch Lioba Gierke, die von deutscher Seite für ein Jahr am Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestags und des Kongresses der USA teilgenommen hatte. Die aus Schwerte stammende Schülerin war von Oliver Kaczmarek vorgeschlagen worden und konnte während ihres Jahres in den USA, das nun zu Ende geht, viele spannende Eindrücke sammeln. „Sie hat uns Deutschland näher gebracht und war eine tolle Vertreterin für ihr Land“, betonte einer ihrer amerikanischen Lehrer, beim Besuch im Bundestag.

Zu Beginn schilderte Oliver Kaczmarek seine Aufgaben als Abgeordneter im Parlament und die Themen der aktuellen Sitzungswoche im Bundestag, die durch die Folgen der Finanzkrise und den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie geprägt waren. Auf die anschließende Fragerunde hatten sich die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet. Dabei wurden vielfältige Themen angesprochen. Neben der Frage, warum Deutschland aus der Atomenergie aus- und in die Mettenergie einsteigt, ging es um das deutsche Parteiensystem sowie die Unterschiede der Opposition zur Regierungskoalition.

Aber auch das Reichstagsgebäude weckte besonderes Interesse der Besucher. Bei einer Führung erklärte Oliver Kaczmarek die historischen und politischen Hintergründe des Hauses. „Das große Abschlussbild neben der Reichstagskuppel werde ich in meine nächste Jahresbilanz aufnehmen“, versprach Oliver Kaczmarek schließlich unter Applaus der Besuchergruppe.

Oliver Kaczmarek mit Lioba Gierke und Schülerinnen und Schülern aus den USA (u.a. Annegret Nasshan)

Wandern mit dem Roten Rucksack

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek lädt zur Wanderung und zu Gesprächen außerhalb geschlossener Sitzungszimmer ein. Der Rote Rucksack ist Symbol und ständiger Begleiter des SPD-Politikers.

Bereits im dritten Jahr startet der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek mit dem Roten Rucksack zu Wanderungen in seinem Wahlkreis. In ungezwungener Atmosphäre will Kaczmarek mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen und treu seinem Motto Orte besuchen, an denen Besonderes geleistet wird.
Am kommenden Samstag, 09. Juli, startet um 14:00 Uhr in Bönen-Lenningsen die erste von vier Wanderungen in diesem Sommer. Treffpunkt ist der Alte Bahnhof Lenningsen, für Ortsfremde: Birkenweg 16. Von dort aus führt eine etwa 3 km lange, für Groß und Klein geeignete Wanderstrecke über den Freud- und Leidweg zum Alten Backhaus im Landes-Golddorf Flierich. Hier klingt nach Kultur und Heimatgeschichten der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen aus.

“Im Roten Rucksack, Symbol und ständiger Begleiter meiner politischen Arbeit, befindet sich das wichtigste Rüstzeug, um meinen Wahlkreis im Bundestag zu vertreten. Bei den Wanderungen der letzten Jahre habe ich viele engagierte Menschen kennen gelernt, in spannenden Gesprächen ihre Ideen, Vorschläge und auch kritische Meinungen mit nach Berlin genommen.” Es sei enorm wichtig, nicht nur die große Politik aus Berlin zu erklären, sondern den Menschen zu Hause zuzuhören und zu erfahren, wo der Schuh drückt, ist Kaczmarek überzeugt. “Deshalb lade ich die Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahre wieder ein, mich auf meinen Touren durch den Wahlkreis zu begleiten und mit mir ins Gespräch zu kommen.”

Die nächsten Termine und Routen finden Sie unter www.oliver-kaczmarek.de.

Für Auskünfte oder Anmeldungen wenden Sie sich an das Bürgerbüro in Unna:
Fon 02303 25314-30, Fax 02303 237218 oder E-Mail: oliver.kaczmarek@wk.bundestag.de

 

Innovationsstandort Kreis Unna

Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek (SPD) eine Woche
im Kreis Unna on Tour.

„Lust auf was Neues? Innovation durch Bildung!” Unter diesem Motto bereist der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek in der Woche vom 11. Juli den Kreis Unna. Innovation, Bildung und Kreativität gelten als wesentliche Instrumente für Wachstum und nachhaltige Entwicklung. Ausgehend von diesem Leitgedanken stehen in der Woche vom 11. Juli Betriebsbesuche, Gespräche in Bildungseinrichtungen, Treffen mit Fachleuten und eine Veranstaltung mit der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze auf dem Programm. Ziel ist es, den Kreis Unna als Innovationsstandort mit Best Practice-Beispielen zu erkunden und Handlungsempfehlungen für die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik mitzunehmen.

 

Montag, 11. Juli

11:00 Uhr     Autohaus Rüschkamp, Lünen
Thema “Elektromobilität”

15:00 Uhr     3M Deutschland, Werk Kamen
Thema “Welche Rolle spielen faire und innovative Arbeitsplatzregelungen”

 

Dienstag, 12. Juli

10:00 Uhr     Grundschule am Friedrichsborn, Unna
Informationen über das zdi-Zentrum Kreis Unna und Besuch einer Unterrichtsstunde “Forschen mit Flecki”

13:00 Uhr     Hellweg-Berufskolleg, Unna
Besuch des gewerblich-technischen Berufskollegs und eines CNC-Technikkurses der Metallwerkstatt

 

Mittwoch, 13. Juli

14:00 Uhr     Bayer Schering
Betriebsbesichtigungen, Gespräche mit der
Werks-/Produktionsleitung und Betriebsrat

 

Donnerstag, 14. Juli

09:00 Uhr     Bio-Security Bönen
Laborbesichtigung und Projektvorstellung

12:30 Uhr     “Innovation durch Bildung”
öffentliche Fachveranstaltung mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Technopark Kamen

 

Richtungswechsel für Europa

Heimischer Bundestagsabgeordneter Teil eines europaweiten Netzwerkes für die Finanztransaktionssteuer

Über 1000 europäische und nationale Abgeordnete zu denen auch der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek zählt, fordern in einem gemeinsamen Aufruf der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf, alle erforderlichen Maßnahmen zur Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer zu ergreifen. Mit der Besteuerung von weltweiten Finanz- und Devisengeschäften wollen wir für mehr Ordnung auf den Märkten sorgen und Staaten und Kommunen finanziell wieder handlungsfähig machen.“, so Oliver Kaczmarek.

Die Europäische Union steht vor wichtigen Entscheidungen, die Auswirkungen auf ihre Zukunft und die der europäischen Wirtschaft haben werden. Die weltweite Finanzkrise und der anschließende Wirtschaftseinbruch hätten die europäischen Staatshaushalte stark belastet.

„Die Kosten der Krise müssen endlich auch von deren Verursachern getragen werden: den Finanzspekulanten.“, fordert der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.

„Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Einführung einer breit angelegten Steuer auf Finanztransaktionen innerhalb der Europäischen Union.“

Diese Steuer fußt auf folgenden Grundsätzen:

  • 0,05% und nicht weniger: Durch einen extrem niedrigen Steuersatz soll sichergestellt werden, dass die Steuer keine Last für die Bürgerinnen und Bürger und die Realwirtschaft darstellt.
  • 200 Milliarden: Eine sehr breite Bemessungsgrundlage für die Finanztransaktionssteuer ist erforderlich, um zu gewährleisten, dass der gesamte Finanzsektor einen angemessenen Beitrag leistet. Studien zeigen, dass eine europäische Finanztransaktionssteuer Erträge von 200 Mrd. Euro pro Jahr einbringen kann. Diese Summe steht in starkem Kontrast zu Vorschlägen der Konservativen, die nur 20 Mrd. Euro erbringen würden.
  • Zuerst eine europäische Steuer: Jedwede mögliche Anstrengung zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf globaler Ebene sollte unternommen werden. Eine europäische Finanztransaktionssteuer muss dabei als ein erster Schritt in Richtung einer globalen Strategie vorangetrieben werden.
  • Eine Steuer zur Bereitstellung von Ressourcen für eine moderne Fortschrittsagenda: Die konservative Agenda, die sich ausschließlich auf die Haushaltskonsolidierung beschränkt, hat fatale Konsequenzen für die Menschen. Daher ist es essenziell, auch soziale, Umwelt- und globale Aspekte als Teil der Gesamtstrategie zu berücksichtigen.

„Ein anderer Weg für Europa ist möglich! Wir können die öffentlichen Haushalte wieder in den Griff bekommen ohne Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung oder erneuerbare Energien zu kürzen und ohne soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung zu verschärfen.“, betont Oliver Kaczmarek.

Sie finden den Aufruf mit Unterschriftenformular unter:

http://www.changeforeurope.eu/de

Integration und Bildung bedingen einander.

Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek (SPD) im Gespräch mit der RAA

Integration und Bildung bedingen einander und bilden einen der Schwerpunkte der politischen Arbeit des Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek (SPD). In diesem Aufgabenfeld räumt er der Arbeit der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) im Kreis Unna einen außerordentlichen Stellenwert ein: Die interkulturelle Arbeit ist eine Zukunftschance für alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Der Auftrag der RAA reicht von der Sprachförderung über Lehrerfortbildung bis zur Elternbildung. Das über zwei Jahrzehnte hinweg entwickelte Konzept ist aus der kommunalen Integrationsarbeit nicht mehr wegzudenken. In der vergangenen Woche traf sich der SPD-Politiker mit Marina Raupach, Leiterin der RAA Kreis Unna, Norbert Diekmännken, Fachbereichsleiter „Arbeit und Soziales“ des Kreises und der stellvertretenden RAA-Leiterin Anne Nikbin zu einem Erfahrungsaustausch.

v.l. Oliver Kaczmarek, Anne Nikbin, Marina Raupach, Norbert Diekmännken

Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht darf nicht zum Nachteil der Kommunen werden!

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek zur Debatte im Deutschen Bundestag um die Neuordnung der Abfallwirtschaft:

„Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuord-nung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts geht zu Lasten der Kommunen, deswegen lehnt die SPD-Bundestagsfraktion diesen Entwurf ab“, so der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zur Neuordnung der Abfallwirtschaft in Deutschland. Weiterlesen

Die Glückauf Kaserne in Unna kann eine Schlüsselstellung in der Bundeswehr-Reform einnehmen

SPD-Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek zur Debatte um die Bundeswehr-Strukturreform im Deutschen Bundestag

„Die Glückauf Kaserne in Unna ist der letzte bedeutende Bundeswehr-Standort im Ruhrgebiet und damit für die gesamte Region von großer Bedeutung“ so der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek zu der heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zur Bundeswehr-Strukturreform. Verteidigungsminister Thomas de Maizière kündigte in seiner Regierungserklärung für den Herbst diesen Jahres die Bekanntgabe der Standortentscheidungen an. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Glückauf Kaserne in Unna erhalten bleibt. Umgesetzt werden soll die Reform zwischen 2017 und 2019.

Für Oliver Kaczmarek sprechen zahlreiche Argumente für den Erhalt des Standortes. In den letzten Monaten hat er immer wieder Gespräche mit den Soldaten und Vertretern der Zivilbeschäftigten geführt. Mitte Mai nahm er zudem an einer Informationsveranstaltung der Kaserne teil zu der auch der Bundestagsabgeordnete Michael Groschek, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestages, eingeladen war. Mit ihm steht Kaczmarek in dieser Frage laufend in Kontakt.

„Unna ist seit Jahrzehnten Bundeswehr-Standort und die Präsenz der Bundeswehr wird hier von einer hohen Akzeptanz in der Bevölkerung begleitet. Das belegen nicht zuletzt die öffentlichen Auftritte im Rahmen des Appells zur Begrüßung der aus Afghanistan zurückkehrenden Soldatinnen und Soldaten in Kamen“, so Kaczmarek.

Kaczmarek spricht sich insgesamt dafür aus, die Anzahl der Standorte nicht zu drastisch zu reduzieren: „Wenige Standorte bedeuten auch längere Wege für die Soldaten und die Beschäftigen und weniger Versetzungsmöglichkeiten bei einer kleinen Truppe. Unna nimmt dabei als letzter verbleibender Standort größerer Art im Ruhrgebiet eine Schlüsselstellung ein. Unna garantiert für die vielen Soldaten und Beschäftigten aus dem größten Ballungsraum Deutschlands einen Standort in gerade noch zumutbarer Entfernung.“

Zudem wirbt Kaczmarek dafür, die Anzahl der Zivilbeschäftigten nicht wie geplant um 20.000 Dienstposten zu reduzieren: „Diese Kürzung würde bedeuten, dass die Soldatinnen und Soldaten mit mehr Verwaltungsaufgaben belastet würden. Das würde den Zielen der Reform widersprechen und die Arbeit der Zivilbeschäftigten nicht entsprechend würdigen.“