Oliver Kaczmarek besucht L‑SHOP‑TEAM in Unna: Moderne Logistik und starke mittelständische Strukturen im Fokus

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Unna. Der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek (SPD) hat am vergangenen Montag das Unternehmen L‑SHOP‑TEAM in Unna besucht und sich vor Ort ein Bild von Deutschlands größtem Textilgroßhändler für die Bereiche Promotion, Freizeit und Beruf gemacht. Empfangen wurde er von den Geschäftsführerinnen Andrea Herrmann und Kristin Rademacher sowie Firmengründer Holger Jolitz.

Das inhabergeführte Familienunternehmen beliefert mit über 120 internationalen Marken und mehr als 6.200 Artikeln den textilen B2B‑Markt in Europa. Besonders beeindruckt zeigte sich Kaczmarek von der hochmodernen Logistik am Standort Unna: „Hier wird deutlich, wie leistungsfähig mittelständische Unternehmen in unserer Region sind. Die Kombination aus digital gesteuerter Logistik und engagierten Mitarbeitenden sorgt dafür, dass Bestellungen oft innerhalb von 24 Stunden europaweit ausgeliefert werden.“

Am Standort arbeiten rund 100 Beschäftigte im Büro sowie etwa 70 feste Mitarbeitende in der Logistik. Je nach Auftragslage wird das Team flexibel um weitere 100 bis 200 Kräfte ergänzt. Diese Struktur ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Abwicklung auch bei hoher Nachfrage.

Im Gespräch wurde zudem deutlich, dass der Begriff „Billigtextilien“ häufig zu kurz greift. Die im Großhandel vertriebenen Produkte stammen oftmals aus denselben Produktionslinien wie bekannte Markenartikel. Ihr eigentlicher Wert entsteht jedoch häufig erst durch individuelle Veredelung oder Weiterverarbeitung durch die Kunden – etwa durch Druck, Stick oder eigenes Branding. So entstehen hochwertige, passgenaue Produkte für unterschiedlichste Branchen und Einsatzzwecke.

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs waren aktuelle gesetzliche Rahmenbedingungen. Themen wie das Verpackungsgesetz, das Produktsicherheitsgesetz oder die Einführung der E‑Rechnung stellen Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen. „Gerade für mittelständische Betriebe ist es wichtig, dass gesetzliche Vorgaben praktikabel und umsetzbar bleiben. Der direkte Austausch hilft, die Auswirkungen besser zu verstehen und in die politische Arbeit einzubeziehen“, so Kaczmarek.

Der Besuch unterstrich die Bedeutung innovativer Logistik, verlässlicher Lieferketten und starker mittelständischer Unternehmen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und darüber hinaus.