Im Gespräch

„Kaczmarek will’s wissen“ gestartet

Arbeit, Soziales und Bildung – das sind nach Meinung der Mitglieder meines SPD-Ortsvereins die bestimmenden Themenbereiche, die ich mit nach Berlin nehmen soll, wenn ich gewählt werde. Bei einer ersten Veranstaltung im Rahmen meiner Reihe „Kaczmarek will’s wissen“ haben wir eine neue Form der  politischen Veranstaltung erprobt und gleichzeitig eine Menge guter Anregungen für die Bundespolitik erhalten.

Auftakt zu "Kaczmarek will's wissen"

Auftakt zu "Kaczmarek will's wissen"

Mit dieser Art von Dialog, wo eben nicht der Kandidat vorne steht und solange redet, bis alle müde sind, sondern alle aktiv am Geschehen beteiligt sind und ihre Themen einbringen können, werde ich den Dialog über die Bundestagswahl führen. Ich gebe Auskunft, sage meine Meinung, aber vor allem höre ich zu. So werden wir Stück um Stück den Roten Rucksack mit den Themen des Wahlkreises füllen. Und das ist kein Gag für den Wahlkampf. Das ist ein ernst gemeintes Versprechen für eine ganze Wahlperiode: über vier Jahre lang werde ich, wenn ich gewählt werde, darüber berichten, wie die SPD und ich als Abgeordneter anhand der Themen des Roten Rucksacks für die Region arbeiten. Die nächsten Termine sind schon in Vorbereitung. So sieht für mich moderne Politik aus.

Ohne Ehrenamt keine soziale Stadt

Am Samstag konnte ich am Stadtteilfest in Schwerte-Holzen teilnehmen, das rund um das AWO-Seniorenzentrum durchgeführt wurde. Dabei musste ich natürlich zwangsläufig hier und da mal an meine Zeit als Zivildienstleistender in der Altenpflege in einem AWO-Seniorenzentrum denken. Im Gespräch mit der Leiterin des Zentrums Kirsten Hermann habe ich dann einen guten Eindruck über die vielfältigen Aufgaben bekommen. Ausgerichtet wurde das Fest von der Holzener Interessengemeinschaft, in der sich zahlreiche Vereine und Verbände zusammengeschlossen haben. Besonders schön war natürlich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums zusammen mit den Kindern der Kindertagesstätte und den Familien aus ganz Holzen ein buntes Fest feiern konnten.

Am Sonntag dann ebenfalls in Schwerte das Familienfest des Familienbündnisses. Dort bringen sich zahlreiche Vereine und Institutionen ein, um die Familienfreundlichkeit von Schwerte zu verbessern. Nicht nur der Markt der Möglichkeiten sondern auch das Kinderfest rund um die Rohrmeisterei beeindruckt. Und dort treffe ich wieder Kirsten Hermann und Ulrike Roguschak, die die AWO-Familienbildungsstätte in Holzen leitet und am Samstag ebenfalls aktiv war. Die beiden sind ein lebendiges Beispiel für ehrenamtliches Engagement, ohne das nicht viel im Zusammenleben einer Stadt laufen würde.

Darüber berichte ich dann auch am Montag im Kreisausschuss der Arbeiterwohlfahrt. Bei den zentralen Themen Bildung, Integration, Familien, Gesundheit und Pflege sind wir denn auch einer Meinung: wir wollen, dass es gerecht zugeht und wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass das Ehrenamt auch die verdiente Anerkennung findet. Ich merke: es ist richtig, dass ich vor einigen Jahren Mitglied der Arbeiterwohlfahrt geworden bin!

Mit Hannelore Kraft im Sportcentrum Kaiserau

Gemeinsam mit unserer Landesvorsitzenden Hannelore Kraft besuchte ich am Mittwoch das Sportcentrum Kaiserau. Dort treffen wir zusammen mit unserem Kreistagskandidaten Carsten Jaksch-Nink, der zugleich Direktor des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen ist, auf zahlreiche aktive Sportler. Dabei ist auch die Fußball-Weltmeisterin Pia Wunderlich, der Hannelore Kraft ihre Begeisterung für den Frauenfußball schildert. Die zahlreichen Aktiven sind für mich das eigentlich Interessante im Sportcentrum, auch wenn ich die modernsten Sportanlagen mich auch beeindrucken. Wir treffen z.B. die namibische U17-Nationalmannschaft der Herren, die in unsere Stadt kommt, um hier ihr Können zu verfeinern. Kaiserau hat in Sportlerkreisen einen guten Namen weit über Kamen hinaus.

Hannelore Kraft auf Einladung von Oliver Kaczmarek im Sportcentrum Kaiserau am 14.5.2009

Nach einem Gespräch mit dem Verbandspräsidenten und DFB-Vize Hermann Korfmacher, bei dem es um die Bedeutung des Amateursports ging, fährt Hannelore Kraft nach Lünen zur nächsten Veranstaltung weiter, während ich den Weg in die andere Richtung nach Unna antrete. Dort nehme ich zusammen mit dem Team der SPD-Bürogemeinschaft am AOK-Firmenlauf teil. Untrainiert wie ich bin, habe ich großen Respekt vor der 5,5 Km-Schleife. Ich muss mich zwar ganz schön durchbeißen, aber ich halte durch! Und ich bin beeindruckt von dem Happening, dass die 3.500 Läuferinnen und Läufer veranstalten. Wenn ich es schaffe, bin ich nächstes Jahr wieder dabei!